Das Bachelor-Studium ist in Modulen aufgebaut: die Studieninhalte sind in Themenblöcke eingeteilt. Jeder Themenblock hat definierte Lern- ziele und besteht aus mindestens zwei Veranstaltungen, die sich über mehrere Semester erstrecken können. Dabei kann der Themenbereich eines Moduls in unterschiedlichen Veranstaltungsformen vermittelt wer- den. Neben klassischen Vorlesungen, Seminaren, Übungen oder Kollo- quien gibt es praxisorientierte Lernformen: Das theoretische Wissen soll in Praktika, Projekten oder einer Exkursion sogleich Anwendung finden.
Für die Veranstaltungen werden Leistungspunkte vergeben, nach dem europäischen System zur Leistungsbewertung (ECTS). Leistungs- punkte (LP) berücksichtigen den gesamten, geleisteten Arbeitsaufwand (Workload), so dass nicht nur die Zeit der Anwesenheit in einer Veran- staltung einberechnet wird, sondern auch der Zeitaufwand bei der selbst- ständigen Prüfungsvorbereitung.
Prüfungen werden studienbegleitend abgelegt, dabei gibt es für jedes Modul eine einheitlich-festgelegte Anzahl an Leistungspunkten und die individuell-erreichte Note. Am Ende des Studiums stehen Bachelor- arbeit und meist eine mündliche Prüfung.
Arbeitsaufwand (Workload): Innerhalb des 3-jährigen Bachelor-Studiums müssen 180 Leistungspunkte gesammelt werden, bei 4 Jahren Studiendauer sind es 240 LPs. Für die Bachelorarbeit werden davon zwischen 6 und 15 LPs vergeben. Für einen Leistungspunkt wurde bei der Studienkonzeption übrigens ein Arbeitsaufwand von etwa dreißig Stunden einkalkuliert.
