
- zwischen Länderpolitik, Europäisierung und Internationalisierung
Forschung und Ausbildung für die Wirtschaft – beide Aufgabenbereiche der Hochschule haben sich in den letzen Jahrzehnten gewandelt. „Internationalisierung“ lautet das Stichwort: Zum einen fordert der Arbeitsmarkt Akademiker mit internationaler Erfahrung und zum anderen ist der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe in Wissenschaft und Forschung groß. Um konkurrenzfähig zu bleiben, steht das Hochschulsystem vor der Herausforderung, sich den aktuellen Entwicklungen anzupassen.
Nicht nur Deutschland hatte Ende letzten Jahrtausends mit einem trägen Hochschulapparat zu kämpfen. Auch andere Länder in Europa standen neuen Anforderungen an das Bildungssystem gegenüber. Gemeinsam will man sich nun der Herausforderung stellen und mit einem europäischen Hochschulsystem international konkurrenzfähig bleiben.
Die deutsche Hochschulreform ist also vielmehr eine europäische Hochschulreform.
Mehr dazu in der nächsten Überblicksinfo zum Bologna-Prozess

Der Bologna-Prozess - Ein europäischer Hochschulraum, das ist die Vision der Bildungsminister von 29 europäischen Ländern im Jahr 1999. Wie aber soll man sich so einen „europäischen Hochschulraum“ vorstellen?

Diploma Supplement - Bei der Jobsuche im Ausland hat meist auch der potentielle Arbeitgeber Verständnisschwie- rigkeiten: wie soll er einschätzen, welches Qualifikations- profil sich hinter einem „Dipl.-Ges.oec.“ verbirgt?

Neu: Übergang zwischen den Hochschularten: Mit der gestuften Struktur ändert sich auch die grundsätzliche Höherwertigkeit eines Universitäts-Abschlusses gegenüber dem akademischen Grad einer Fachhochschule (FH).

