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Unternehmersicht
Hochschulreform

 Die deutsche Hochschulreform

- zwischen Länderpolitik, Europäisierung und Internationalisierung

Forschung und Ausbildung für die Wirtschaft – beide Aufgabenbereiche der Hochschule haben sich in den letzen Jahrzehnten gewandelt. „Internationalisierung“ lautet das Stichwort: Zum einen fordert der Arbeitsmarkt Akademiker mit internationaler Erfahrung und zum anderen ist der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe in Wissenschaft und Forschung groß. Um konkurrenzfähig zu bleiben, steht das Hochschulsystem vor der Herausforderung, sich den aktuellen Entwicklungen anzupassen.

 

Welche Ziele sollen durch die Hochschulreform erreicht werden?
  • verbesserte Berufsqualifizierung und Arbeitsmarktfähigkeit
  • kürzere Studienzeiten und höhere Erfolgsquoten
  • mehr Selbstverwaltung für die Hochschulen
  • internationale Wettbewerbsfähigkeit
  • europaweite Vergleichbarkeit der Studienabschlüsse
  • Implementierung von Instrumenten der Qualitätssicherung

Die signifikanteste Maßnahme: Umstellung auf ein zweistufiges, international bekanntes Studiensystem

Nicht nur Deutschland hatte Ende letzten Jahrtausends mit einem trägen Hochschulapparat zu kämpfen. Auch andere Länder in Europa standen neuen Anforderungen an das Bildungssystem gegenüber. Gemeinsam will man sich nun der Herausforderung stellen und mit einem europäischen Hochschulsystem international konkurrenzfähig bleiben.
Die deutsche Hochschulreform ist also vielmehr eine europäische Hochschulreform.

 

Mehr dazu in der nächsten Überblicksinfo zum Bologna-Prozess

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