Informationen über das Bachelor-Studium und das Master-Studium
Vor dem Studium
Während des Studiums
Nach dem Studium

A

 

AAA – Akademisches Auslandsamt

Anlaufstelle für Studierende mit Fragen zu einem Auslandsaufenthalt während oder nach dem Studium. Hauptsächlich jedoch betreut das Akademische Auslandsamt ausländische Studierende an einer deutschen Hochschule.

 

Abschlüsse

Studienabschlüsse, Titel, staatlich anerkannte akademische Grade:
Bachelor of Arts [B.A.]
Bachelor of Arts [B.A.]
Bachelor of Science [B.Sc.]
Bachelor of Engineering [B.Eng.]
Bachelor of Laws [LL.B.]
Bachelor of Fine Arts [B.A.F.]  
Bachelor of Music [B.Mus.] 

Magister
Diplom
Staatsexamen

 

Akademischer Mittelbau

Der akademische Mittelbau ist kein Gebäudeteil einer Universität. Damit sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Hochschule gemeint, die (noch) nicht den Professoren-Titel besitzen. Meistens geben die wissenschaftlichen Mitarbeiter auch Lehrveranstaltungen oder sie betreuen Übungen.

 

Akademisches Viertel

Das akademische Viertel meint keinen Gebäudekomplex einer Hochschuleinrichtung, sondern eine Viertelstunde: Hochschulveranstaltungen beginnen traditionell eine viertel Stunde später als angegeben. Zumindest dann, wenn ein c.t. (lat. Cum tempore = mit Zeit) hinter dem Veranstaltungsbeginn angegeben ist.

 

Akkreditierung

ist die Anerkennung der Bachelor- und Master-Studiengänge von Akkreditierungsagenturen. Zusätzlich zur staatlichen Genehmigung sollen in Zukunft alle Bachelor- und Masterstudiengänge auf die Erfüllung bestimmter Qualitätskriterien überprüft werden. Danach erhalten sie für eine gewisse Zeit ein Gütesigel.

 

Alma mater

Alte Bezeichnung für Universität; lateinisch für nahrungsspendende Mutter.

 

ASB – Allgemeine Studienberatung

siehe ZSB

 

AStA

Ist die Abkürzung für „Allgemeiner Studierendenausschuss“. Der AStA ist die Studierendenvertretung an Hochschulen. Als geschäftsführendes Organ der Studierendenschaft vertritt der AStA die Anliegen der Studierenden. In einigen Bundesländern gibt es stattdessen den UStA, Unabhängige Studierendenschaft, oder den StuRa, Studentenrat.

 

Audimax

Das Audimax – Auditorium Maximum – ist die Bezeichnung für den größten Hörsaal einer Hochschule.

 

 


B

 

 

B.A.

Bachelor of Arts

B. Sc.

Bachelor of Science

B.Eng.

Bachelor of Engineering

B.A.F.

Bachelor of Fine Arts

B.Mus.

Bachelor of Music

(LL.B.)

Bachelor of Laws


BAföG

Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG). Es regelt die Vergabe einer teilweise zurückzuzahlenden finanziellen Unterstüztung, die Studierende unter bestimmten Bedingungen und für einen bestimmten Zeitraum während des Studiums bekommen können.


Bachelor, auch Bakkalaureus, (Abschluss) B.

Der Bachelor ist ein erster berufsqualifzierender, akademischer Abschluss. Das Studium dauert meist 3 Jahre, mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (max. 4 Jahre und 8 Semester Regelstudienzeit). Bachelorabschlüsse können in Deutschland an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie an Fachhochschulen erworben werden. Um den Bachelor-Titel zu erhalten müssen über die 6 Semester hinweg Veranstaltungen belegt werden, für deren Teilnahme insgesamt 180 Leistungspunkte (LP) gesammelt und erreicht werden (max. 240 LP) um anschließend den Bachelor-Titel zu erhalten. Die Abschlussbezeichnungen sind einheitlich festgelegt und lauten beispielsweise B.A. für Bachelor of Arts oder B. Sc. für Bachelor of Science. Der Bachelor-Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiums. Der Abschluss wird in der Laufbahnstruktur des öffentlichen Dienst dem gehobenen Dienst zu geordnet. Dem Bachelor-Zeugnis soll ein so genanntes Diploma Supplement beigelegt werden, in dem die Lernergebnisse des Studiums beschrieben sind.

 

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit wird auch Bachelor-Thesis genannt. Sie ist eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, die am Ende des Bachelorstudiums anzufertigen ist. Sie ist eine Prüfungsleistung. Dabei sollen Studierende zeigen, dass sie eine Aufgabenstellung innerhalb einer vorgegebenen Frist, selbstständig erarbeiten kann, unter Verwendung der wissenschaftlichen und praktischen Arbeitsmethoden des Studienfachs. Oft handelt es sich um eine schriftliche Ausarbeitung mit einem Umfang von rund 60 Seiten und einer Bearbeitungszeit von 3 Monaten. Wie eine Bachelorarbeit aussehen muss, sollte in der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung nachgelesen werden.

 

Bachelor-Thesis

siehe Bachelorarbeit

 

Belegen

Besuchte Lehrveranstaltungen müssen Studierende in ihr Studienbuch eintragen, das dem Prüfungsamt nach jeder Prüfung vorgelegt wird. Damit hat ein Studierender eine Veranstaltung offiziell „belegt“. Mit dem Einschreiben in eine Veranstaltung zu Beginn des Semesters gilt die Veranstaltung also noch nicht als belegt.


Berufsakademie (BA)

ist ein neuerer Hochschultyp in Deutschland, neben den bekannteren Fachhochschulen und Universitäten. Berufsakademien kennzeichnet der Wechsel zwischen Studien- und Praxisphasen. Sie vermitteln Wissen nach dem dualen System, ähnlich einer Ausbildung. Studiengänge liegen meist in den Fachbereichen Wirtschaft, Informatik und Technik. Studierende haben während des Studiums gleichzeitig einen Ausbildungsvertrag mit einem Partnerunternehmen. Der Ausbildungsvertrag und die allgemeine Hochschulreife sind Zulassungsvoraussetzungen; in manchen Studiengängen ist auch die Fachhochschulreife ausreichend.


Blockveranstaltung

Veranstaltung, die in zeitlich kompakter Form statt findet. Sie findet also nicht wöchentlich statt und erstreckt sich nicht über das gesamte Semester.


BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

ist zuständig für Grundsatz- und Koordinierungsaufgaben sowie Rechtssetzung für die außerschulische berufliche Bildung und Weiterbildung und die Förderung von Wissenschaft und Forschung. www.bmbf.de 

 

Bologna-Prozess

1999 haben die Bildungsminister von 29 europäischen Ländern in der italienischen Stadt Bologna eine Erklärung unterzeichnet: Ziel ist die Schaffung eines europäischen Hochschulraums bis 2010. Seit dem ist europaweit eine Hochschulreform in vollem Gange, genannt „Bologna-Prozess“. Die Einführung einer gestuften Struktur in Bachelor- und Masterstudiengänge, das ECTS-System zur Leistungsbewertung gehören zu den Maßnahmen mit denen beispielsweise die Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschern erhöht werden soll. Anliegen sind in erster Linie das europäische Hochschulsystem international wettbewerbsfähig zu gestalten und den europäischen Zusammenhalt zu stärken.


Bildungsinländer


Wer in Deutschland Ausländer, Ausländerin oder Staatenlos ist, aber eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, wird Bildungsinländer genannt. Als Bildungsinländer ist man Deutschen bei der Zulassung zum Studium gleichgestellt.

 

 

C

 

 

C.T.

Ist die Abkürzung für das lateinische „cum tempore“ und meint „mit Zeit“. Die Veranstaltung beginnt eine Viertelstunde nach der angegebenen Zeit – auch bekannt als „das akademische Viertel“.


Cafeteria

Die Mensa ist die Hochschul-Kantine und häufig nur um die Mittagszeit geöffnet. Dafür hat die Cafeteria meist länger geöffnet und  lädt zu kleinen Speisen, Snacks oder natürlich einem Kaffee ein.

 

Campus

Bezeichnung für das Hochschulgelände mit allen zur Hochschule gehörenden Gebäuden.


Credits

geben den Arbeitsaufwand der Studierenden nach dem ECTS-System an. „Credits“ ist die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft empfohlene Bezeichnung für Leistungspunkte. Siehe auch Leistungspunkte.

 

Credit System

siehe ECTS

 

D

 

Diplom, (Dipl.)

Das Diplom ist ein deutscher Hochschulabschluss. Abkürzung ist „Dipl. “. Der Studienabschluss läuft allerdings aus: Bis 2010 soll man nach den Zielen der deutschen Hochschulreform keine Diplomstudiengänge mehr studieren können. Der Studienabschluss kann einerseits an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen abgeschlossen werden und andererseits an Fachhochschulen oder Berufsakademien –  der Abschluss wird bei letzteren so abgekürzt: Dipl. (FH) und Dipl (BA) und ist nicht gleichwertig mit einem Universitätsabschluss. Das Diplom ist ein akademischer Grad, also ein Abschluss des tertiären Bildungsbereichs.

 

Diplomstudiengang

Ziel eines Diplomstudiengangs ist der Erwerb des Hochschulabschlusses „Diplom“. Diplomstudiengänge haben meist eine Regelstudienzeit von 9 Semestern, das sind etwa 5 Jahre. Das Studium gliedert sich in zwei Abschnitte: das Grundstudium schließt mit einer Prüfung und dem Vordiplom ab, daraufhin folgt das Hauptstudium, es wird mit der Diplomprüfung abgeschlossen. Oft waren es Studienfächer der Naturwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Diplom-Studiengänge angeboten wurden.

 

Diploma Supplement (DS)

ist eine englischsprachige Zeugnisbeilage zum Studienabschluss. Studieninhalte, Studienverlauf und erworbene Qualifikationen sind darin klar verständlich und einheitlich beschrieben. Die internationale Einstufung und gegenseitige Anerkennung der Studienabschlüsse soll auf diese Weise erleichtert werden.

 

Duales System

Lernen in Unternehmen und Schule – die Ausbildung findet im dualen System an zwei Lernorten im Wechsel statt. In Deutschland ist das Prinzip aus dem Bereich der Berufsausbildung bekannt und wird seit einigen Jahren in der Hochschulbildung aufgegriffen. In Berufsakademien wechseln sich Studienphasen in der Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen ab. Praxisorientierung und Berufsqualifzierung gehören zu den Vorteilen der BAs – wie sie kurz genannt werden. Allerdings gibt es BAs nur in einigen Bundesländern, wie Baden-Württemberg.

 

Duale Studiengänge

siehe Duales System


E

 

ECTS

Das ECTS ist ein System zur Leistungsbewertung. Die Abkürzung kommt von der englischen Bezeichnung European Credit Transfer and Accumulation System. Die Leistungsbewertung geschieht nach einem einheitlichen Maßstab – den Credit Points, zu Deutsch: Leistungspunkte. Sie setzen den tatsächlich geleisteten Arbeitsaufwand in Relation zu den erreichten Lernzielen.

 

ECTS-Grades

sind die ECTS-Noten. Sie bewerten im ECTS-System die Studienleistung qualitativ und sind international gängiger als das deutsche Benotungssystem. Im Rahmen der europäischen Hochschulreform empfiehlt die HRK daher eine Umrechnung von deutschen Noten nach folgendem relativen Prinzip:

 

A  die besten 10 %
B  die nächsten 25 %
C  die nächsten 30 %
D  die nächsten 25 %
E  die nächsten 10 %

 


Einschreibung

siehe Immatrikulation

 

F

 

Fakultät

auch Fachbereich genannt, ist eine Lehr- und Verwaltungseinheit der Hochschule, der mehre Wissenschaftsgebiete und deren Studiengänge untergeordnet sind. Zu ihr gehören Lehrende, Studierende und das zugeordnete nichtwissenschaftliche Personal. An der Spitze steht ein Dekan, der für die Fakultätsentwicklung verantwortlich ist, so unterzeichnet er stellvertretend für die Fakultät die akademischen Urkunden. Die Fakultät ist für die Organisation von Forschung, Lehre und Studium ihres Wissenschaftsbereichs zuständig.

 


Fachhochschule (FH)

ist eine Hochschulart, die sich von der älteren Universität, durch ein stärker anwendungsorientiertes Studienangebot unterscheidet. Die Studienmöglichkeiten liegen in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Sozialwesen, Gestaltung, Ingenieurwesen und Pflege. Zulassungsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.

 

Föderalismusreform

ist die umfassendste Änderung des Grundgesetzes in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Föderalismusreform wurde im Juni/Juli 2006 der föderale Staatsaufbau neugeregelt - das ist die Beziehung zwischen Bund und Ländern. Sie hat auf die Bildungspolitik Auswirkung weil im Zuge der Föderalismusreform die Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes aufgehoben wird. Damit haben die Länder und die einzelnen Hochschulen wieder mehr Verwaltungskompetenz und Selbstgestaltungsfreiräume.


G

 

Grundständiges Studium

In einem grundständigen Studium, wie dem Bachelor, kann ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben werden. Im Gegensatz zu „postgradualen“ Studiengängen wird kein abgeschlossenes Studium oder eine berufliche Ausbildung vorausgesetzt - die Hochschulzugangsberechtigung reicht aus. Das Bachelor-Studium ist beispielsweise ein grundständiges Studium (undergraduate), während Master-Studiengänge weiterführende Studiengänge sind (postgraduate).

 

Grundstudium

Erster Studienabschnitt, nach meist 4 Semestern, der mit Zwischenprüfung oder Vordiplom beendet ist. Es folgt das Hauptstudium. Die Gliederung in Grund- und Hauptstudium ist den „alten“ Studiengängen Diplom-, Magister- und Staatsexamen zu Eigen.

 
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