Bei der Neukonzeption der Studiengänge gibt es neben Semesterwochenstunden und Noten ein neues System um Qualität und Quantität von Studienleistungen zu beschreiben.
ECTS ist die Abkürzung für „European Credit Transfer and Accumulation System“. Das System, ist neu: es soll in Zukunft auf institutioneller, bundesdeutscher und europaweiter Ebene eingesetzt werden um Studienleistungen vergleichbar zu machen. Allerdings befindet es sich momentan noch in Entwicklung, schließlich ist es bereits eine wahre Herausforderung ein gerechtes Benotungssystem für eine einzelne Hochschule zu entwickeln; umso komplexer die Herausforderung, auf europäischer Ebene. Darüberhinaus beschränkt es sich nicht auf eine einheitliche Notenskala. Dazu gehören auch Komponenten, mit denen man die Menge der erbrachten Studienleistung nach einheitlichem Maßstab dokumentieren möchte, wie die ECTS-Leistungspunkte (LP). Bei der Konzeption eines Studiengangs wird für ein Modul, ein bestimmter studentischer Arbeitsaufwand, auch „Workload“ genannt, einge- plant und dementsprechend eine feste Anzahl an Leistungspunkten zuge- ordnet. Haben mehrere Studierende ein Modul belegt und die erforder- ten Prüfungsleistungen erzielt, erhalten alle die gleiche Anzahl an ECTS- Punkten, jedoch unterschiedliche „ECTS-Grades“. Das sind Noten, die die Studienleistung bewerten.
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ECTS-Punkte und Workload sind Elemente des ECTS- Systems, mit denen die Arbeitsleistung von Studierenden nicht nur an der eigenen Hochschule angerechnet wer- den kann, sondern europaweit und lebenslang.

ECTS-Grades - die Noten: Mit den ECTS-Grades wird die Qualität von Studienleistungen ausgedrückt. Gerechte Bewertung ist ohnehin eine Herausforderung, wie das europaweit gelingen soll, lesen sie hier.

ECTS-System - Hintergrund: Das ECTS-System befin- det sich momentan noch in Entwicklung. Wie es ent- standen ist und welche Instrumente zu dem komplexen Bewertungssystem für Studienleistungen gehören:
