Informationen über das Bachelor-Studium und das Master-Studium
Vor dem Studium
Während des Studiums
Nach dem Studium

Berufsaussichten

Berufsaussichten mit Bachelor

Bei der Entscheidung für ein Bachelor-Studium sollte der Studiengang vor allem nach den eigenen Interessen gewählt werden. Überlegen Sie sich, was Sie gut können und was Ihnen weniger liegt, wofür Sie sich begeistern können und bei was Sie gedanklich wegdriften.

 

Nicht weniger wichtig ist allerdings, welche beruflichen Aussichten Ihnen die verschiedenen Studiengänge bieten und ob Sie gewillt sind, die entsprechenden "Begleiterscheinungen" des gewählten Berufs zu tragen. So gibt es bei manchen Berufen einfach nur sehr wenige Stellen oder Sie erhalten ein im Vergleich relativ geringes Gehalt.

 

Es gibt Studienfächer, die bei den Studierenden seit Jahren ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen, etwa BWL, Jura, Medizin oder Germanistik. Und es gibt Nischenfächer, die nur an wenigen Hochschulen angeboten werden und lediglich eine geringe Anzahl an Studenten aufweisen. Doch wie sehen jeweils die Jobaussichten für die gefragten Fächer aus?

 

Orientiert man sich an aktuellen Erhebungen des Jahres 2012 zu den meistgesuchten Berufen, dann hat man als Kundenbetreuer oder Account Manager die besten Jobaussichten, gefolgt von Elektiker, Telefonverkäufer und Krankenschwester. Aber entspricht das Ihren Interessen und den Vorstellungen vom Traumjob? Vielleicht sollte man allgemeiner schauen.

 

Wer BWL studiert, hat relativ gute Berufschancen, denn mit dieser Ausbildung kann man in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten und ist daher vielseitig einsetzbar. Dennoch kommt es auch hier auf die weiteren Qualifizierungen oder Nebenfächer an, die einen dann in Augen der Unternehmen interessant machen.

 

Das gleiche gilt für Wirtschaftswissenschaften und VWL: Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von WiWis und VWLern haben sie nach dem Studienabschluss gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es ist dennoch ratsam, sich umzuschauen, welche ähnlichen Studiengänge es gibt, die aber eine deutliche Spezialisierung aufweisen. Beispielsweise kann das eine Kombination aus Wirtschaft mit Informatik (Wirtschaftsinformatik) oder mit Jura (Wirtschaftsrecht) sein.

 

Das vor allem bei Frauen beliebte Studienfach Germanistik lässt sich aufteilen in den Bereich Lehramt und in den "Rest". Wer Lehramt studiert, weiß naturgemäß genau, wo ihn das Studium hinführen wird.

 

Germanisten haben es auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerer, weil es zu viele Absolventen gibt, die spezieller für bestimmte Aufgaben ausgebildet sind als Deutsch-Studenten. Also kann man allen Studierenden, die nicht in Richtung Lehrerberuf oder Wissenschaft gehen wollen, nur dazu raten, sich zusätzlich durch weitere Fächer und viele Praktika zu spezialisieren. Dann vergrößern sich bei der Suche nach einem Job die Möglichkeiten, weil man den Arbeitgebern mehr bieten kann.

 

Und wer Germanistik nur studiert, um "was mit Medien" zu machen, dem sei empfohlen, besser von vorneherein ein Medienspezifisches Fach (Medienwissenschaften, Medieninformatik, Medienmanagement,…) zu wählen.

Beliebteste Studienfächer 2012

Platz 1: Frauen und Männer: BWL
Platz 2: Frauen: Germanistik — Männer: Maschinenbau
Platz 3: Frauen: Medizin — Männer: Informatik
Platz 4: Frauen: Jura — Männer: Elektrotechnik
Platz 5: Frauen Pädagogik — Männer: Jura
Platz 6: Frauen: Anglistik — Männer: Wirtschaftsingenieurwesen
Platz 7: Frauen: Biologie — Männer: Wirtschaftswissenschaften / VWL
Platz 8: Frauen: Wirtschaftswissenschaften / VWL — Männer: Medizin
Platz 9: Frauen: Psychologie — Männer: Wirtschaftsinformatik
Platz 10: Frauen Mathematik — Männer: Physik

Quelle: CHE-Hochschulranking 2012

Verdienstmöglichkeiten

Wie hoch das Einstiegsgehalt ausfällt, hängt vor allem von dem jeweiligen Beruf ab. So verdient ein BWL-Absolvent in der Regel mehr als ein Germanist. Darüber hinaus kommt es stark darauf an, wo man arbeitet. Denn die Höhe des Gehalts bestimmt sich auch danach, in welcher Region Deutschlands man seine Stelle antritt und in welchem Unternehmen.

 

Ein BWL-Bachelor-Absolvent kann als Einstiegsgehalt mit durchschnittlich etwa 2.600 Euro monatlich rechnen, Jurist verdienen zu Beginn rund 3.200 Euro p.a. Wer es genauer oder für einen bestimmten Beruf wissen will, kann das im Internet bei diversen Gehaltvergleichen herausfinden.

 
Home | Impressum | Sitemap